Neues Opel-Motorenwerk in Szentgotthárd wird ausgebaut .

12.02.2013

 

 Investitionen von weiteren 130 Millionen Euro in das moderne Motorenwerk in Ungarn

Jahresproduktion soll um 100.000 Triebwerke steigen

Serienfertigung der neuen Motorengeneration hat begonnen


Rüsselsheim/Budapest.  Das neue, hochflexible Opel-Motorenwerk in Ungarn wird ausgebaut. Das haben Joachim Koschnicke, Opel Vice President European Government Relations, und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt. Opel wird weitere 130 Millionen Euro in das neue Werk investieren. Vergangene Woche begann dort die Serienfertigung der neuen Generation des 1.6 SIDI Turbo ECOTEC Vierzylinders mit Benzindirekteinspritzung (Spark Ignition Direct Injection).

„Die Produktoffensive von Opel ist in vollem Gange: 23 neue Modelle und 13 neue Motoren werden bis 2016 auf den Markt kommen und viele dieser Motoren produzieren wir in Ungarn“, sagt Joachim Koschnicke.

Mit der zusätzlichen Investition soll das Werk um 1.600 Quadratmeter vergrößert und über 80 neue Maschinen dort eingerichtet werden. Das jährliche Produktionsvolumen wächst so um 100.000 auf 600.000 Triebwerke pro Jahr. Mit dieser Erweiterung beträgt das Opel-Investitionsvolumen in das ungarische Werk rund 1,4 Milliarden Euro.

Koschnicke weiter: „Opel wird auch in Zukunft eine strategische Rolle in der ungarischen Wirtschaft spielen. Wir waren der erste Automobilhersteller, der 1991 in dieses Land investiert hat und unsere jüngsten Investitionen unterstreichen noch einmal unsere Partnerschaft und unser Engagement für Ungarn. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und unseren Erfolg: Opel ist auf dem ungarischen Automarkt die Nummer eins. Dass wir hier produzieren, stärkt die Marke ungemein.“

Im neuen Opel-Motorenwerk entstehen Familien kleiner und mittelgroßer Benzin- sowie mittelgroßer Dieseltriebwerke. Die Highlights der neuen Generation: Alle Motorenfamilien erfüllen die künftige Euro 6-Norm, verfügen über Direkteinspritzung und zeichnen sich durch ein günstiges Leistungsgewicht, hohe Laufruhe sowie niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringe CO2-Emissionen aus. Die Serienproduktion des 1,6-Liter-Benziners läuft bereits, der neue 1,6-Liter-Diesel startet Ende des Monats.